Deutsch-Amerikanischer Gemeinsamer Ausschuß
- Jahreshauptversammlung 1998 -
 

Der Deutsch-Amerikanische Gemeinsame Ausschuß (DAGA) wird für die diesjährige Weihnachts- und Wohlfahrtsaktion 70.000 Mark zur Verfügung stellen. Im Vorjahr waren es 75.000 Mark. In den nächsten Tagen werden sozial schwache Personen und caritative Einrichtungen mit Lebensmitteln und Geld beschenkt.

Diesen Beschluß faßten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Offiziersclub. Beim Tätigkeits- und Finanzbericht war unüberhörbar, daß die Spenden von Firmen zurückgehen, ebenso der Bierkonsum beim Deutsch-Amerikanischen Volksfest.

Aktion zugunsten der Freundschaft

Der deutsche Präsident Fred Arnold erwähnte in seinem Tätigkeitsbericht, daß das Vereinsjahr mit der Lichterbaumentzündung und der Bescherung der Kinder durch den Nikolaus im Lager begann. Dafür habe der DAGA 4000 Mark zur Verfügung gestellt. Diese Aktion diene dem Ausbau der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft.

Bei der Wohlfahrtsaktion wurden 600 Lebensmittelpakete im Wert bis zu 60 Mark an Bedürftige in der Region verteilt. Zum Jah-resprogramm gehörte auch ein Besuch beim Verlag ,,Der neue Tag“. Der Neubau und die Rotation beeindruckten. Im Anschluß fand in der Max-Reger-Halle eine Sitzung statt, in deren Verlauf die beiden amerikanischen Präsidenten Philip Coker und Jester Jauron vorgestellt wurden.

Reinerlös rückläufig

Das 41. Deutsch-Amerikanische Volksfest war wieder ein großer Erfolg. Arnold warnte aber davor, sich täuschen zu lassen. Obwohl die Besucherzahl etwa so groß gewesen war wie im Vorjahr, sei der Reinerlös zurückge-gangen. Als Grund dafür nannte Arnold den Anstieg der Kosten und Nebenkosten. Rück-läufig sei auch der Umsatz in den Zelten und an den Verkaufsständen gewesen, ebenso der Bierverkauf im großen Zelt. Die Ursache sei eindeutig die niedrigere Promillegrenze. Das Geld der Volksfestbesucher sitzt nicht mehr so locker wie in früheren Jahren, stellte Arnold fest.

Weitere Einzelheiten nannte Volksfestbeauf-tragter Hermann Marherr. Insgesamt lockte das zweitägige Spektakel 41616 zahlende Besucher an. Hinzu kämen unzählige Kinder. Dank der Militärpolizei sei das Fest ohne Zwi-schenfälle über die Bühne gegangen. Mar-herr dankte vor allem Oberstleutnant Otto Glaser vom Truppenübungsplatzkommando für die Organisation der Waffenschau sowie Gerhard Hörl und Hans-Joachim Mulzer von der Standortverwaltung für die tatkräftige Unterstützung.

Volksfest ist Haupteinnahmequelle

Schatzmeister Toni Dürr stellte heraus, neben den Beiträgen der rund 175 deutschen Mitglieder sei das Volksfest die Haupteinnah-mequelle des DAGA. An den deutschen Stän-den flossen 24.259 Mark in die Kassen. Die Vertragspartner zahlten 44.550 Mark Stand-geld.

Coker dankt Vorstandschaft

Der amerikanische DAGA-Präsident Philip Coker würdigte die Arbeit des Verbands und dankte der Vorstandschaft. Die freundschaft-lichen Beziehungen würden vor allem den amerikanischen Soldaten zugutekommen. Coker sicherte zu, er werde sich bemühen, die Zahl der amerikanischen Mitglieder zu erhöhen.

Beim Punkt Wünsche und Anträge stellte Fred Arnold heraus, der DAGA sei in der Lage, 70. 000 Mark für die Wohlfahrtsaktion in der Vorweihnachtszeit zur Verfügung zu stellen. Die Höhe des Betrages wurde einstimmig beschlossen.



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