Die Bedürftigen sind nicht vergessen
DAGA-Präsident Fred Arnold übergibt Stadt
60 Lebensmittelpakete für soziale Zwecke



Für soziale Zwecke übergab DAGA-Präsident Fred Amold der Stadt
Grafenwöhr 60 Lebensmittelpakete, die an Bedürftige weitergeleitet werden.
Das Bild zeigt von links Hermann Marherr, zweiten Bürgermeister Udo Greim,
dritten Bürgermeister Herbert Hummel und Fred Amold.


Wie alljährlich verteilen die Mitarbeiter des Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen Ausschusses derzeit über die Grenzen des Landkreises hinaus einen Teil des Reingewinns vom Deutsch-Amerikanischen Volksfest an Bedürftige und caritative Einrichtungen. Der Gesamterlös kommt zu gleichen Teilen den deutschen und amerikanischen Bürgern zugute.

DAGA-Präsident Fred Arnold und der Volks-festbeauftragte Hermann Marherr überreich-ten zum Auffakt der Wohlfahrtsaktion am Donnerstag, 10. Dezember 1998 an zweiten Bürgermeister Udo Greim und dritten Bürger-meister Herbert Hummel sechzig Lebensmit-telpakete für Bedürftige in der Stadt Grafen-wöhr.

70 000 Mark wurden in diesem Jahr für Kin-dergärten, Bedürftige und caritative Einrich-tungen zur Verfügung gestellt. Etwa die Hälfte dieses Betrags wird für 600 Lebensmittelpakete im Wert von etwa 55 bis 60 Mark für minderbemittelte Bürger der Übungsplatzrandgemeinden und der Nachbarlandkreise verwendet.

Durch die Verbindung mit den Sozialämtern und den Kommunen ist die Gewähr gegeben, daß nur die wirklich Berechtigten berücksich-tigt werden, bemerkte der DAGA-Präsident. Er hob besonders hervor, daß die Waren aus-schließlich in Grafenwöhrer Geschäften ein-gekauft wurden.

Bereits eine Million Mark verteilt

Arnold zeigte sich erfreut, daß durch die gute Kalkulation trotz mancher Verteuerung wie-der ein stattlicher Gewinn erwirtschaftet wer-den konnte. Neben den zahlreichen Besu-chern gelte vor allem den ehrenamtlichen Helfern auf deutscher und amerikanischer Seite Dank für ihr Engagement. Eine Million Mark konnten während seiner Amtszeit bereits für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet werden.

Zweiter Bürgermeister Udo Greim dankte Fred Arnold und Hermann Marherr für die großzügige Berücksichtigung der Stadt Gra-fenwöhr. ,,Es gäbe auch bei uns noch genü-gend Bürger, die sich über ein Lebensmittel-paket riesig freuen“. Die Wohlfahrtseinrich-tung bezeichnete er als tolle Einrichtung, die man nicht abschaffen sollte.

500 Mark für neue Spielplätze

Seine besondere Anerkennung zollte er dem DAGA-Präsidenten, der sich bereits seit vie-len Jahren in den Dienst der guten Sache stellt. Er habe wesentlich dazu beigetragen, den guten Ruf der DAGA in die Region hin-auszutragen. Arnold überreichte Greim außerdem einen Scheck in Höhe von 500 Mark für neue Spielplätze im Stadtgebiet. Die bestehenden Spielplätze werden bei der Scheckvergabe an die Vereine berücksichtigt.



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