Licht als Zeichen der Hoffnung

Army und DAGA entzündeten
im Beisein vieler Gäste Weihnachtsbaum im Lager



700 Lichter auf einem 19 Meter hohen Baum strahlen seit Mittwochabend weit ins Land hinein. „Die Lichter leuchten als Hoffnung und Frieden in aller Welt“, sagte Commander Colonel Philip Coker. Vor mehr als 200 Deutschen und Amerikanern wurde im Lager an der Kreuzung Gettysburg Ave/Wilbur Road mit einem großen Programm der Lichterbaum entzündet.
Die Lichterbaumentzündung und der Besuch des Nikolaus ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der US Army und des Deutsch- Amerikanischen Gemeinsamen Ausschusses (DAGA). Sie soll im Zeichen der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft stehen, betonte der deutsche DAGA-Präsident Fred Arnold. Der DAGA zeigte sich einmal mehr großherzig und stellte für diese Aktion 4000 Mark zur Verfügung.

An mehreren Ständen wurden Glühwein, Kakao, Lebkuchen, Chili und heiße Würstchen ausgegeben. Fred Arnold dankte allen, die zur Vorbereitung dieser Feierstunde beigetragen haben.

In aller Welt im Friedenseinsatz
Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste vom Kommandeur des 409. Standortunterstützungsbataillions, Oberstleutnant Daniel V. Bruno. Eine kurze Ansprache hielt auch der Kommandeur der 100. Gebietsunterstützungsgruppe, Colonel Philip Coker. Er sagte, an diesem Abend sollte man auch an die vielen deutschen und amerikanischen Soldaten denken, die gegenwärtig nicht bei ihren Familien sein können.
Sie seien verstreut in aller Welt und besonders im Kosovo im Einsatz, um den Frieden zu bewahren. Dankbar müsse man auch sein für die sichere Rückkehr der Mitglieder der Militärgemeinde, der 12. Panzerbrigade der Bundeswehr, des 94. Engineer Bataillons und der 529. Ordinance Company. Sie hätten im Kosovo sehr viel für Frieden und Freiheit geleistet.'

Ziel lautet: Friede auf Erden
Nicht unerwähnt ließ Coker, dass die Kommandantur des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr den Sodaten die Möglichkeit biete, täglich viel zu üben, um mithelfen zu können, aus dieser Welt einen besseren Ort für alle Menschen zu machen. Das gemeinsame Ziel müsse heißen: „Friede auf Erden“.

Klangvolles Rahmenprogramm
Mitgestaltet wurde die Feierstunde vom Quintett der US-Army der 1. Panzerdivision, der Musikschule Pressath/Grafenwöhr, der Elementary School Grafenwöhr, der Grundschule Grafenwöhr, dem Männergesangverein Grafenwöhr und dem Posaunenchor Mantel. Bittgebete sprachen Chaplain Robert H. Spiegel und Stadtpfarrer Hans Bayer. Den Segen erteilten Chaplain Robert Hester und Pfarrer Wolfgang Neubauer.

 

 


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