Jahreshauptversammlung 1999




Der Deutsch-Amerikanische Gemeinsame Ausschuss (DAGA) wird für die bevorstehende Wohlfahrts-Weihnachtsaktion 65 000 Mark ausgeben. Diesen einstimmigen Beschluss fassten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Offiziersclub.
Zum neuen stellvertretenden amerikanischen Präsidenten wurde Oberstleutnant Daniel V. Bruno gewählt. Bruno ist Kommandeur des 409. Standortunterstützungsbataillons. In seinem Bericht stellte der deutsche DAGA-Präsident Fred Arnold die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres heraus. Für die Lichterbaumentzündung und anschließende Nikolausaktion stellte der DAGA 4000 Mark zur Verfügung. Großzügig unterstützt wurde diese Veranstaltung von der Standortverwaltung der Bundeswehr, der Arnold besonders dankte.

600 Lebensmittelpakete geschnürt
Bei der Weihnachtsaktion im Dezember vergangenen Jahres wurden 600 Lebensmittelpakete im Einzelwert zwischen 55 und 60 Mark ausgegeben. Die Verteilung der Geldbeträge in Form von Schecks habe man sich gut überlegt. Anlehnend an die Aussage von Staatssekretärin Marianne Deml anlässlich der diesjährigen Volksfesteröffnung: „Das Deutsch-Amerikanische Volksfest ist nicht irgend ein Fest, sondern das Fest dieser Region“, seien die Schecks in der Region verteilt worden.

„Das Fest war ein Erfolg“
Zum Resultat des 42. Deutsch-Amerikanischen Volksfest sagte Arnold: „Das Fest war ein Erfolg“.
Die Besucherzahl sei groß und die Betreiber der Verkaufsstände und auch die Schausteller seien zufrieden gewesen. Zufrieden sein müsse auch der DAGA, selbst wenn der Reinerlös geringer ausgefallen ist als in den Jahren vorher.

Analysen hätten ergeben, dass bei Kalkulationen Verbesserungen nowendig seien. Tatsache sei aber auch, dass die Volksfestbesucher nicht mehr so tief in den Geldbeutel greifen, wie das noch vor einigen Jahren der Fall gewesen sei. Dass das Volksfest dennoch zu einem Erfolg wurde, dafür müsse dem Herrgott gedankt werden, der während der drei Tage wieder bestes Wetter bescherte. „Es grenzt schon an ein Wunder“, stellte Fred Arnold fest.

„Ich bin nicht ganz zufrieden, ich hätte lieber mehr Geld eingenommen“, sagte Toni Dürr. Er managt die Finanzen des DAGA seit 29 Jahren und hat sich als perfekter „Treasurer“ bleibende Verdienste erworben.

Seit Jahren rückhäufig seien die Spenden. Im vergangenen Jahr seien es 4950 Mark gewesen. Der Reinerlös für die deutsche und amerikanische Seite habe je 57 908 Mark betragen. Dürrs Abrechnungen wurden mit großem Beifall bedacht. Die Kassenprüfer Walter Asam und Eduard Schreglmann bestätigten Dürr eine perfekte Buchhaltung und Journalführung.

Die Feuertaufe bestanden
In seinem Grußwort würdigte der amerikanische Präsident Colonel Philip Coker die unermündliche Arbeit des DAGA. Der neue Volksfestplatz habe die Feuertaufe bestanden. Er wünschte sich für die Zukunft eine so harmonische Zusammenarbeit wie bisher. Besonders stellte er die angenehme und korrekte Kooperation mit Fred Arnold heraus.

Skepsis gegen Camp Cheb unbegründet
Lob und Anerkennung zollte der deutsche Präsident seinem amerikanischen Kollegen Colonel Philip Coker. DAGA hätte aufgeatmet, als Coker den Plan für den neuen Volksfestplatz im Camp Cheb vorgelegt habe. Höhere Gewalt und militärische Vorschriften seien die Gründe gewesen, dass der alte Platz im Camp Tunesia nicht mehr benutzt werden konnte. Das neue Areal sei von den vielen Besuchern, den Ständebetreibern und den Schaustellern bestens angenommen worden, obwohl vorher große Skepsis geherrscht habe. „Auch ich war wegen des neuen Volksfestplatzes zunächst skeptisch“, sagte der deutsche Volksfestbeauftragte Hermann Marherr. Nach seinen Worten haben 40 000 zahlende Menschen das Volksfest besucht. Hinzu kommen 10 000 Kinder, die freien Eintritt hatten. Vorteilhaft habe sich die Nähe der Parkplätze zum Volksfestplatz ausgewirkt. Zuschauermagnet sei einmal mehr die Waffenschau gewesen.

Dank der ausgezeichneten Arbeit der Sicherheitskräfte sei es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen.

 


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