Bürgermeister Helmuth Wächter feierte 50. Geburtstag



 

Vereine und Politiker dankten beim „Bunten Abend“ für seinen Einsatz.

Bürgermeister Helmuth Wächter feierte am Sonntag, 5. Dezember 1999 seinen 50. Geburtstag. Politiker aller Parteien würdigten bei der Feier im Jugendheim seinen Einsatz für die Stadt Grafenwöhr und waren sich einig: „Bürgermeister Wächter hat die Herausforderung der Gegenwart angenommen und sucht immer wieder neue Wege für die Zukunft, um seine Heimatstadt voranzubringen.
Über Parteigrenzen hinweg verfolgt er seine Ziele im Interesse der Bürger. Nicht nur die Kommune, auch die Probleme der Region liegen ihm am Herzen“. Mit einem abwechslungsreichen Programm ließen örtliche Vereine und Musikergruppen den Bürgermeister hochleben. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung von Tambourmajorin Dr. Christina Schultes eröffnete das Fest mit einem Ständchen.

2. Bürgermeister Udo Greim hieß unter den rund 250 Gästen besonders alle Familienangehörigen, Freunde und Bekannten des Bürgermeisters willkommen. Stellvertretend für alle Politiker begrüßte er MdB Georg Girisch, MdL Fritz Möstl, Landrat Simon Wittmann, die Kreisräte der SPD und CSU-Fraktion mit den Fraktionsvorsitzenden sowie die Vertreter der Behörden, Dienststellen und Vereine. Die Kinder der Grund- und Hauptschule ehrten den Bürgermeister mit Liedern und Schnaderhüpferln. Sein stets offenes Ohr für die Belange der Schulen würdigte der Schulchor unter der Leitung von Elisabeth Hartwig mit G`stanzln. Die Sänger beklagten sich allerdings über den Pausenhof, den sie langweilig und doof finden.
Die Mädchen und Buben beendeten ihr musikalisches Laudatio mit dem Rat: „Wennst wieder mal fliegen willst dann sagst Bescheid, wir halten dir an Fallschirm bereit“. Der glimpflich verlaufene Unfall des Bürgermeisters kam an diesem Abend mehrfach zur Sprache. Für die musikalische Umrahmung der Geburtstagsfeier sorgten die Grafenwöhrer Stadtkapelle, Männergesangverein, Musikverein „Klingende Töne“ und Musikschule Pressath-Grafenwöhr. Mit einem Sketch nahm die katholische Theatergruppe die Arbeit der Stadtverwaltung, des Bürgermeisters und der Parteien auf die Schippe.
Den von der Oberlehrerin a. D. Anna Mock verfaßten Prolog zum 50. Geburtstag trugen Kinder der Grundschule vor. 3. Bürgermeister Herbert Hummel, bestens bewährt bei der Organisation städtischer Veranstaltungen, arrangierte auch die Geburtstagsfeier für Helmuth Wächter vorbildlich. Auf ein Minimum wurden auf ausdrücklichen Wunsch des Bürgermeisters die Reden beschränkt. 2. Bürgermeister Greim zeigte die wichtigsten Stationen des Geburtstagskindes in der geforderten Kürze auf. Geboren als fünftes von 14 Kindern in der Familie Änne und Martin Wächter habe vermutlich keiner daran gedacht, daß er einmal als Bürgermeister mit rund 250 Gästen seinen 50. Geburtstag feiern würde.
Neben den Hobbies Radfahren, Fußball und Liebe zur Natur bezeichnete Greim „Bauen“ als sein Spezialgebiet. Er führte die unzähligen Projekte an, die Wächter während seiner über 15-jährigen Amtszeit realisieren konnte. Als Frühaufsteher besichtigt er bereits um sieben Uhr Baustellen im Ortsbereich und entdeckt jeden Mangel in der Gemeinde. Mit ebenso sicherem Gespür findet er immer wieder Möglichkeiten der staatlichen Förderung, um die Maßnahmen im Interesse der Bürger mit der bestmöglichen Finanzierung abzuwickeln. „Bürgermeister Wächter hat sein Leben in den Dienst der Stadt gestellt“. Greim dankte ihm für seine Leistungen und sprach seiner Frau Christine seine Anerkennung für den Rückhalt aus, mit dem sie ihm die Arbeit in dem schwierigen Geschäft erleichtert. Im Nikolausgewand hielt Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark mit mehreren Heiligen und Knechten der Kolpingfamilie im Gefolge Einzug, um Wächter für seinen Einsatz und die Aufgeschlossenheit für die Belange der örtlichen Vereine zu danken.

Anstelle von Geschenken spendeten die Vereine und Organisationen seinem Wunsch entsprechend Geld für den Brunnen im Stadtweiher. MdL Fritz Möstl gratulierte im Namen der Bundestagsabgeordneten Ludwig Stiegler und Georg Girisch sowie der überörtlichen Politiker aller Parteien. Landrat Simon Wittmann überbrachte die Glückwünsche des Landkreises und der Bürgermeister aus dem Städtedreieck. „Der Unfall Wächters wurde an diesem Tag wiederholt lustig dargestellt“, bemerkte der Landrat. „Wir sind aber froh und glücklich, dass du wieder bei uns bist“. Für die katholische und evangelische Kirche bedankte sich Pfarrer Wolfgang Neubauer bei Bürgermeister Wächter. Den Obulus für den Brunner überreichte er in einer roten Kasse, da die „Schwarzen Kassen“ derzeit in aller Munde seien. Für die SPD Stadratsfraktion, Ortsverein, AsF und JuSo AG gratulierte Fraktionssprecher Georg Schwindl. Er wünschte weiterhin immer wieder neue Ideen zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt, Energie und Ausdauer um die Vorhaben zu verwirklichen, Hartnäckigkeit bei den Ministerien um aufmerksame Zuhörer für Zuschussmöglichkeiten zu finden.
Alles Gute zum halben Jahrhundert und weiterhin ein faires Miteinander wünschte CSU-Vorsitzender Gerald Morgenstern. Dem schloß sich 3. Bürgermeister Herbert Hummel im Namen der Freien Wähler an. Er verglich den Bürgermeister mit einem „Haflinger“, der arbeitsfreudig vor Dienstbeginn bereits die Baustellen abklappert und von Behörde zu Behörde gallopiert, um seine Heimatstadt voranzubringen. Personalratsvorsitzender Günther Stohr betonte, dass das Handeln Wächters seit seiner Wahl zum Bürgermeister auf das Wohl der Stadt ausgerichtet ist. „Daran wird sich bis zum Ruhestand nichts ändern“, vermutete er und hob das gute Verhältnis zu den Fortsetzung: 50. Geburtstag 1. Bürgermeister Helmuth Wächter Bediensteten hervor. „Obwohl der Bürgermeister seine Mitarbeiter oft über den Rand der Leistungsfähigkeit fordert“. Für die Verwandten gratulierte Schwägerin Maria mit einer originellen Geburtstagstorte, fabriziert aus Toilettenpapier-Rollen, mit vielen Zubehör verziert und einem lustigen Gedicht. Bürgermeister Helmuth Wächter bedankte sich für die Anerkennung, die ihm anläßlich seines runden Geburtstages zuteil wurde.
Seiner Frau Christine sowie den Söhnen Thomas und Michael dankte er für die Unterstützung, der Freiwilligen Feuerwehr für den Ausschank und die Bewirtung, der AsF für die Vorbereitung von Kaffee und Kuchen. Ganz besonders bedankte er sich bei seinem Wegbereiter Walter Asam. Die Kindertagesstätte „St. Theresien, der evangelische und der Hüttener Kindergarten bereiteten Bürgermeister Wächter anläßlich seines Geburtstages seperate Feiern.


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