Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!


Das Jahresende ist die Zeit, in der die meisten Menschen Rückschau halten. An der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend sollten wir in der Hektik des Alltags einige Augenblicke innehalten, um in weihnachtlicher Ruhe und Beschaulichkeit in uns wach zu rufen, was uns Erfüllung bedeutet. Sind es tatsächlich nur mehr die wirtschaftlichen und materiellen Werte oder haben dennoch die Tätigkeiten zum Allgemeinwohl, sprich sich ehrenamtlich zu engagieren, auch im neuen Jahrtausend fortbestand.
Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, all denen einen herzliches „Vergelt´s Gott“ zu sagen, die sich im fast vergangenen Jahr(tausend) in den vielen Vereinen und Verbänden in der Stadt Grafenwöhr um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Nach dem Sprichwort: „Achtung verdient, wer erfüllt, was er vermag!“ wurden die vielseitig notwendigen Arbeiten in der Gemeinsamkeit erledigt, was wiederum zeigt, daß durch gegenseitige Unterstützung so manches Objekt bzw. Vorhaben verwirklicht werden konnte. Diese Zusammenarbeit vieler engagierter Kräfte ermöglichte in diesem Jahr den reibungslosen Ablauf des „Bürger- und Brückenfestes“ und auch eine Vielzahl von Stadtmeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen. Ein Wort der besonderen Anerkennung verdienen sich in diesem Zusammenhang die Jugend- und Schülerleiter/innen, die es sich als Aufgabe machen unter dem Opfer der wertvollen Freizeit, bei den Jugendlichen und Kindern die verschiedensten Talente zu wecken und diese zu fördern. Diese wertvolle Arbeit muß noch mehr Anerkennung in der Gesellschaft finden, da sie ein Garant dafür sein kann, daß es nicht zu solchen Aussagen kommt, wie dies vor ein paar Wochen in Metten geschehen ist.

Wobei uns alle die Aussage schon zum Nachdenken bringen sollte, ob es tatsächlich in unserer Gesellschaft „populärer“ ist bzw. „man“ populärer wird, ein Verbrechen zu verüben als mit einer guten Leistung aufzuwarten. Hier will ich aber auch unsere Medienwelt ansprechen und die Frage stellen, ob die Berichterstattung noch in Ordnung ist. In diesem Zusammenhang darf ich mich ganz besonders bedanken bei den Herren des Stadtanzeigergremium Fred Arnold, Martin Hößl und Werner Biersack, die in Ausübung Ihres Ehrenamtes den monatlich erscheinenden Stadtanzeiger auf einem bestimmten „Niveau“ halten. Wobei insbesondere die positive Darstellung der Vereinsarbeit im Vordergrund steht. In diesen Dank möchte ich mit einschließen, Herrn Hannes Hutzler, der sich mit seinem „Team“ stets um die fristgerechte Auslieferung bemüht. Mein Dank gilt Herrn Bernd Hutzler für die Beibringung der Anzeigenaufträge und den Austrägerinnen in den Ortsteilen Gmünd und Hütten. Dank dabei der Grafenwöhrer Geschäftswelt und allen Inserenten für die Unterstützung des Stadtanzeigers, aber auch für die stets gewährte Unterstützung der Vereine.

Mit der Einführung eines Neujahrsempfanges für die Vereinsvorsitzenden empfand die Würdigung des Ehrenamtes einen besonderen Aspekt, neben der stets nach Möglichkeit gewährten Unterstützung durch Bürgermeister Helmuth Wächter und den Damen und Herren des Stadtrates.

Harmonische Zusammenarbeit und die notwendige Unterstützung gewährten mir stets Frau Ria Werner und Herr Udo Greim als Stellvertreter, sowie Herrn Willi Eckert als Geschäftsführer und Herrn Wolfgang Pirkl als Schriftführer bei der Arbeit in der Vorstandschaft des Stadtverbandes und dafür sage ich ein herzliches „Vergelt´s Gott“.

Auch wenn uns nun zum Jahrtausendwechsel viel Effekthascherei bzw. Prognosen vorauseilen, hoffe ich doch, das ein jeder in der nun bevorstehenden ruhigen Weihnachtszeit von der Alltagshektik Abstand gewinnen kann und mit Ruhe und Gelassenheit seinen Zielen und Aufgaben für das Jahr 2000 gegenüber tritt.

Allen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich ein gesegnetes friedvolles Weihnachten und ein gesundes erfolgreiches Jahr 2000.

Stadtverband Grafenwöhr
Gerhard Mark
1. Vorsitzender

 


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