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Rutschpartie mit Schmierseife auf der Plastikfolie

Beim dreitägigen Jugendcamp im Waldbad kam keine Langeweile auf. Sehr spannend ging es beim Wettpaddeln zu. Im K.-o.-System traten die Bootsbesatzungen gegeneinander an, um den Sieger zu ermitteln.

Spaß und Spiele beim Feriencamp der "jungen Wilden" im Grafenwöhrer Waldbad - 63 begeisterte Kinder dabei

Die Resonanz war gewaltig. Die „jungen Wilden“ des SPD-Ortsvereins veranstalteten ein Jugendcamp im Waldbad. 63 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren wollten das Abenteuer erleben.

Zum vierten Mal lud der SPD-Nachwuchs zu der Aktion im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt ein. „Chief Inspector“ Jürgen Dohmann und seine Mitorganisatoren Johannes Färber und Georg Zinn freuten sich über die Rekordbeteiligung.

Wanderung bei Vollmond

Für die Kinder kam keine Langeweile auf. Erste Aufgabe war es, die Zeltstadt zu errichten. Wer über kein eigenes Zelt verfügte, konnte in einem der beiden Großzelte Quartier beziehen. Zur Stärkung gab es Hamburger vom Grill.

Nach einem ersten Kennenlernen am Lagerfeuer war unter der Leitung von Johannes Färber eine Nachtwanderung angesagt. Bei Vollmond marschierten die Abenteurer über das Schützenheim zum Birka. Wer bei der Rückkehr ins Camp noch fit genug war, ließ den Tag am Feuer ausklingen.

Am anderen Morgen wurde um 7 Uhr geweckt. Doch einige Frühaufsteher waren bereits seit 6 Uhr auf den Beinen. Bei einem kräftigen Frühstück mit frischen Semmeln, Rührei, Würstchen, Marmelade und Nutella, wurden die Energiereserven wieder aufgetankt. Danach konnten die Kinder nach Herzenslust im Freibad toben, Beach-Volleyball, Streetball oder Fußball spielen.

Spannendes Wettrudern

Als einer der Höhepunkte des Camps fand am Nachmittag wieder das Wettrudern statt. Begleitet von tosenden Anfeuerungsrufen, bestritten neun Mannschaften unter der Regie von Reinhard Aumüller den Wettkampf im K.-o.-System. Für die Sieger gab es schöne Pokale.

Glitschiger Parcours

Treffsicherheit mussten die Kinder beim Nagelwettbewerb beweisen. Auch hier gab es für den Sieger einen Preis. Den Nagel auf den Kopf traf „Chief Inspektor“ Jürgen Dohmann mit seinem Geschicklichkeitsspiel. Mehrere Schaumstoffmatten wurden hierfür mit einer Plastikfolie überzogen und anschließend mit Schmierseife besprüht. Die Kinder bogen sich vor Lachen, als der Chef selbst vorführte, wie der Hindernisparcours bewältigt werden sollte.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen bezwang Jürgen Dohmann die Strecke mit einem beherztem Hechtsprung und anschließender Rutschpartie über mehrere Meter. Dann war der Ring frei gegeben für die Kinder, die sich nicht lange bitten ließen, um diese glitschige Erfahrung zu machen.

Später wurden am offenen Feuer Steaks und Würstchen gegrillt, die in Windeseile verzehrt waren. Wegen der großen Nachfrage wurde die Nachtwanderung wiederholt. Am dritten Tag gab es noch einmal ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend mussten die Zelte abgebaut werden. Viel zu schnell für alle war die Zeit vorüber.

Nächstes Jahr eine Neuauflage

Jürgen Dobmann lobte die ausgezeichnete Disziplin der Buben und Mädchen und dankte allen Helfern und Gönnern, die dieses Camp unterstützt hatten. Zum Abschied erhielt jedes Kind eine Urkunde. Die Sprößlinge bedankten sich auf ihre Weise, in dem sie lautstark eine Neuauflage des Jugendcamps im nächsten Jahr forderten.