Der Grafenwöhrer Stadtweiher hat seinen
Nepomuk wieder


Das Nepomukdenkmal an der Stadtweiherbrücke

Der Platz des hl. Nepomuk an der Stadtweiherbrücke war über zehn Jahre verwaist. Fritz und Olaf Meiler stellten den Brückenheiligen am Donnerstag, 14. Januar 1999 wieder auf seinen angestammten Platz. Den dritten Nepumuk in der Geschichte der Stadt Grafenwöhr hat Fritz Meiler geschnitzt und Christa Dixon bemalt. Bürgermeister Helmuth Wächter bedankte sich bei den beiden ortsansässigen Künstlern für die wunderbare Arbeit und hieß sie als Hauptpersonen bei der kleinen Feierstunde willkommen. Um Frevlern künftig die Arbeit zu erschweren, wurde der Brückenheilige hinter einem abschließbaren Fenster abgesperrt. Wächter berichtete, daß nach Abschluß des Bückenbaus als letzte Maßnahme der Stadtpark neu gestaltet wird.

Er soll auch künftig den Vereinen und den Bürgern als Festplatz zur Verfügung stehen. Die offizielle Einweihung ist nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme geplant. Als Entschädigung für die Unannehmlichkeiten während der Bauphase werden dazu auch die Anlieger eingeladen. Nachforschungen von Kreisheimatpflegerin Leonore Böhm haben ergeben, daß bereits 1744 eine Nepo-mukstatue in Grafenwöhr aufgestellt war. 1804 wurde der Nepomukbildstock abgerissen und Grafenwöhr mußte bis 1875 ohne Nepomuk auskommen. Namenspatron Nepomuk Böhm, genannt Böhm-Muckl, schnitzte den Grafenwöhrer Nepomuk Nummer zwei.

Die Statue hat ein Jahrhundert mehr schlecht als recht überdauert und wurde Ende der achtziger Jahre ins Kulturmuseum gebracht. Von dort aus richtet er jetzt seinen Blick auf den Stadtweiher.



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