Freiwillige Feuerwehr Gmünd feierte 100jahr Jubilaum
Die Einsätze und Übungen der Freiwilligen Feuerwehren erfordern enorme Disziplin und stete Einsatzbereitschaft. Vierzig Jahre aktiver Dienst beider Feuerwehr ist etwas besonderes und muß entsprechend gewürdigt werden. Landrat Simon Wittmann zeichnete beim Feslkommers anläßlich des 100jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd Fritz Arnold und Rudolf Lösch mit dem Ehrenzeichen in Gold und einer Dankurkunde des Freistaates Bayern für 40 Jahre freiwillige treue Pflichterfüllung aus. Christof Dorner und Richard Wagner wurde für 25 Jahre im Dienst der Wehr die Auszeichnung in Silber verliehen. Landrat Simon Wittmann überreichte den Floriansjüngern für ihre Leistungen das Staatsehrenzeichen und als Präsent des Landkreises eine Schnupftabakdose mit Wappen. Bürgermeister Helmuth Wächter dankte den Geehrten mit einem Zinnkrug im Namen der Stadt für ihre Leistungen zum Wohle der Allgemeinheit.

Beim Festkommers im ,,Haus der Begegnung" hieß der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd unter den zahlreichen Ehrengästen besonders die Schirmherren Landrat Simon Wittmann und Bürgermeister Helmuth Wächter, die Vertreter der Nachbarwehren, zahlreiche Stadt- und Kreisräte sowie Ehrenmitglied Hans Baumgärtner willkommen. Von der Kreisfeuerwehrführung konnte er Kreisbrandrat Josef Lorenz, die Kreisbrandinspektoren Josef Schuller und Richard Meier sowie Kreisbrandmeister Georg Tafelmeyer begrüßen.
Rechtsanwalt Engelbert Schedl ließ in seiner Festrede die 100jährige Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd Revue passieren. Durch den Fortschritt der Technik habe sich das Feuerwehrwesen enorm verändert, die Ideale und der Sinn dieser Gemeinschall sind seit Jahrzehnten gleich geblieben. 100 Jahre Dienst an der Allgemeinheit sind nach seinen Worten ein Atribut, auf das die Gmünder Wehr stolz sein kann. Der ehrenamtliche und unentgeltliche Einsatz sei in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. Landrat Simon Wittmann bemerkte, daß die Feuerwehren nicht nur für den Feuerschutz, sondern auch für die Kultur und das Vereinsleben im ländlichen Raum unentbehrlich seien. Er zeigte sich erfreut, daß immer wieder junge Menschen zur Feuerwehr stoßen.
Bürgermeister Helmuth Wächter dankte der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd für ihren wichtigen Dienst an der Allgemeinheit. Die ersten Weichen wurden vor hundert Jahren gestellt. Das Feuerwehrwesen hat sich nach seinen Worten enorm verändert. Die Brandeinsätze und Hilfeleistungen bei Unfällen erfordern großen Idealismus.
Glückwünsche zum 100jährigen Jubiläum übermittelte auch Kreisbrandra1Josef Loren der Gmünder Wehr. Den Aktiven legte er nahe, die Feuerwehr nach ihrem Ausscheiden weiter passiv zu unterstützen. Das ,,A und O" unserer Wehr ist die Jugend. Wer die Jugend hat, brauche sich um die Zukunft nicht bangen. Der Jubelwehr dankte er für die Übernahme des Kreisfeuerwehrtages 1997.
Stadtverbandsvorsitzenden Gerhard Mark dem heutigen Zeitgeist. Der ehrenamtliche Dienst der Freiwilligen Feuerwehr ist Dienst am Menschen und unbezahlbar. Die Gmünder Wehr habe in hundert Jahren die Bereitschaft gezeigt, für die Mitbürger im wahrsten Sinne des Wortes ,,durchs Feuer" zu gehen.
Ehrungen für Gmünder Floriansjünger beim Kommersabend
Im vergangenen Jahrhundert sind ganze Ortschaften durch Brände vernichtet worden. Seit ihrer Gründung schützen die Feuerwehren Leib und Leben sowie Hab und Gut ihrer Mitbürger. Beim 100jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Gmünd dankte der Schirmherr Landrat Simon Wittmann den Aktiven für ihren unbezahlbaren Dienst an der Bevölkerung. Die Bedeutung und Verbun- denheit der langjährigen Mitglieder für die Feuerwehr hob der Vorsitzende Karl Dobmann beim Kommersabend am Samstag im,,Haus der Begegnung" hervor. ,,Sie haben alle den gleichen Weg zurückgelegt und die gleichen Ziele verfolgt". ,,Dafür wollen wir heute Dank sagen". Eine Ehrenurkunde für 65jährige Mitgliedschaft verlieh der Vorsitzende Karl Dobmann gemeinsam mit Landrat Simon Wittmann, Bürgermeister Helmuth Wächter und Kreisbrandrat Josef Lorenz an Johann Bäumler, Michael Dobmann und Georg Prößl.
Seit 55 Jahren gehören Josef Arnold, Hans Bergler, Hermann Dobmann und Karl Dobmeier der Wehr an. 50 Jahre zählen Eduard Dietl und Albert Schedl zu den Mitgliedern. Bereits 45 Jahre halten Oskar Dobmann, Richard Plößner, Hermann Schedl, Georg Graßler, Max Roith, Hans Plößner, Karl Dobmann, Anton Kraus, Hans Prößl, Oskar Schedl, Franz Stamm, Paul Walberer, Josef Arnold, Wolfgang Kneißl, Hermann Regner, Erhard Schedl und Josef Zeitler der Wehr die Treue.
Für 40jährige Mitgliedschaft wurden Hans Baumgärtner, Karl Ahl, Erhard Dobmann, Hans Dobmann, Martin Krauß, Heinrich Schröder, Josef Dobmann, Erwin Speth, Georg Herrmann und Fritz Arnold ausgezeichnet.

Eine Ehrung für 35jährige Mitgliedschaft erhielten Georg Wagner, Josef Götz, Georg Götz, Albert Kneißl, Herbert Löwel, Günter Prößl, Hubert Müller, Bruno Schatz, Max Ahl, Oskar Bäumler, Josef Dobmann, Oswald FehIner, Willi Kneißl, Anton Krauß, Helmut Lindner und Anton Schönberger.
Auf eine 30jährige Mitgliedschaft können Oswald Dobmann, Karl Dobmeier, Hermann Neubauer, Josef Neubauer, Herbert Prößl, Heinz Schröder, Josef Sporrer, Hermann Walberer, Georg Bäumler, Xaver Dirmeier, Hermann Dobmann, Wilfried Enthaler, Georg Löwel, Oswald Schedl, Hans Siegler, Franz Sporrer und Josef Neubauer zurückblicken.

Seit 25 Jahren sind Johann Arnold, Georg Dobmann, Wolfgang Will, Eduard Willmann, Herbert Dagner, Theo Arnold, Hans Dobmann, Horst Fuchs, Gerhard Wagner, Reinhold Schwalm, Richard Sporrer, Rudolf Dobmann, Helmut Götz, Arthur Graßler, Georg Arnold, Johann Dobmann, Karl Gebhard, Alfred Gilch, Ludwig Grimm, Richard Wagner, Hans Bäumler, Christof Donner und Horst Lippert Mitglieder der Wehr.
